Tommy’s Margarita

 

Julio Bermejo zeigt uns eindrucksvoll, wie die Liebe zu einer Spirituose, der stetige Wille zur Verbesserung und ein langer Atem einen modernen Cocktail Klassiker entstehen lassen können. Julio Bermejo verstand als einer der ersten außerhalb von Mexiko die komplexe und schöne Vielfalt von Tequila. Das Ergebnis ist die Tommy’s Margarita.

 

Ein langer Weg, der sich lohnte

Julio Bermejo hat über einen Zeitraum von vielen Jahren die Tommy’s Margarita entwickelt. Es lässt sich kein genaues Jahr festlegen, in dem die Tommy’s Margarita entstand. Es war ein fließender Prozess, geprägt von Experimenten und Tastings, von der Suche nach dem perfekten Match.

 

Vom angehenden Diplomaten zum Tequila Nerd

Ursprünglich wollte Julio Bermejo Botschafter werden. Doch nach einem misslungen Test für den Diplomatendienst, kehrte er in das Restaurant seiner Eltern in San Francisco zurück. Hier in Tommy’s Mexican Restaurant widmete er schließlich all seinen Elan dem Tequila. Seine Eltern hatten 1965 ein mexikanisches Restaurant gegründet. Gut zwanzig Jahre später stößt Julio also zum Familienunternehmen dazu. Er will besser sein als die Konkurrenz und weiß, dass das nur mit einer guten Margarita möglich ist. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Thema.

 

Ein Leben für den Tequila

Als in den 1980er Jahren kaum jemand den Unterschied zwischen Mixto und 100% Agave Tequila kannte, entschloss sich der junge Autodidakt ausschließlich 100% Agave Tequila in seiner elterlichen Bar zu verwenden. Er setzte sich intensiv mit Tequila, seiner Herstellung und Verarbeitung auseinander und ließ sein Wissen in die Zubereitung von Cocktails einfließen. Julio Bermejo stellte schnell fest, dass es sich lohnt, sein Wissen weiter zu geben. Er ließ jeden Interessierten seine neuen Entdeckungen probieren, veranstaltete Tequila Workshops und stellte sogar begehrte und anspruchsvolle Tequila Diplome aus.

Cocktail Box

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Die Tommy’s Margarita entsteht

Julio probiert viele Tequilas, versucht unbekannte Marken im noch jungfräulichen US-Markt aufzustöbern. Dabei fällt ihm auf, dass 100% Agaven Tequila viel besser in einer Margarita zur Geltung kommt. Auch den Agavendicksaft entdeckt er für die Bar. Für ihn ist das Verwenden von Agavensaft als Unterstützung für den Agavenbrand in einer Margarita selbstverständlich. Dementsprechend unnötig wird der Einsatz von Zucker und Triple Sec in der Margarita. Dass nur frischer Limettensaft Verwendung findet, versteht sich von selbst.

 

Tommy’s Margarita Rezept

6 cl Blanco 100% Agaven Tequila

3 cl Limettensaft

1,5 cl Agavendicksaft

 

Alle Zutaten kräftig shaken und in ein gekühltes Cocktailglas abseihen.

 

Gefragter Experte

Julio Bermejo sammelt im Laufe der Jahre so viele verschiedene Tequilas, dass seine Sammlung und das Tommy’s Mexican Restaurant sogar als das Tequila Epizentrum und die größte Tequila Sammlung außerhalb Mexikos gefeiert werden. Sein Fachwissen ist gefragt. Viele Tequila Produzenten schätzen sein Urteil und lassen sich von ihm bei neuen Markteinführungen unterstützen oder erobern mit seiner Hilfe neue Märkte.

 

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